Zuhören, Mitreden, Klären, Abstimmen

… dies ist mitunter ein wesentlicher Bestandteil und Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit und unserem Bild vom Kind.

Auch Kindergartenkinder sind bereits in der Lage, ihren Alltag bewusst und gezielt mitzugestalten und Entscheidungen zu treffen. Teilhabe, aktive Mitgestaltung und Verantwortung, sind nicht an ein Alter gebunden, sondern an geeignete Strukturen und Unterstützung durch Erwachsene.

Diese Teilhabe und das aktive Mitgestalten erfahren unsere Kinder durch unsere Kinderkonferenz / Kinderparlament, welche einmal in der Woche zu einem festen Zeitpunkt stattfindet.

Was wird besprochen:

• Ablauf des Kindergartenalltags,

• Vorbereitung und Planung für Projekte und Angebote,

• Gestaltung der Räume und Außengelände,

• Neuanschaffungen von Spielmaterialien

• Überprüfung der Regeln die wichtig sind.

 

Was heißt Kinderkonferenz:

• Kindern das Wort zu geben, sie zu beteiligen

• Sich auf einen Veränderungsprozess einzulassen

• Konkrete Situationen zu verstehen, besprechen und gestalten

• Gemeinsam zu planen, fantasieren, erzählen und philosophieren

• Freude und Unmut auszudrücken

• Ideen und Projekte gemeinsam auszuhandeln

• Grenzen von sich und anderen erfahren.

 

Jede Kinderkonferenz beginnt mit einer kurzen Einstimmung, dann wird das Thema vorgestellt. Eine Ideensammlung der Kinder wird erstellt. Ideen werden eingegrenzt, geklärt was realisierbar ist. Dies wird kindgerecht begründet oder bei verschiedenen Meinungen und Interessen, auch abgestimmt. Die Kinderkonferenz endet mit einer Reflexion und einer kurzen Zusammenfassung der Inhalte.

 

Gegebenenfalls werden Aufgaben an die Kinder verteilt oder kommende Projekte angekündigt. Wenn nötig werden Informationen an das restliche Team, Eltern oder dem Kita-Ausschuss weitergeleitet.